Ein paar Worte zum Anschlag in Barmbek

Am Freitag, den 28. Juli,  hat uns Barmbekerinnen und Barmbeker die Bluttat in einem Supermarkt erschüttert. Die Verblendung eines jungen Mannes hat einen Unbeteiligten das Leben gekostet, andere kämpfen noch mit den Verletzungen, die der Mann ihnen zugefügt hat. Wir denken an die Verletzten, die Hinterbliebenen, die Angehörigen und diejenigen, die die Tat unmittelbar miterleben mussten.Wir bedanken uns bei den mutigen Passanten, die den Täter überwältigten und weitere Verletzte verhinderten.

Barmbek ist keine gewaltlose Insel, aber Barmbek hat Bürger mit Zivilcourage. Ja, auch unter den Eingewanderten sind leider Gewalttäter. Wer sich strafbar macht, verdient das, was unseren Rechtsstaat ausmacht. Einen Strafprozess.

Wir fühlen uns Barmbek verbunden, wollen dazu beitragen, dass mehr Menschen aufeinander achten, sich gegenseitig stärken für eine offene gewaltfreie Gesellschaft.